3 Monate Teneriffa – Reisevorbereitung

Am Sonntag (13.04.2014) fliege ich für 3 Monate nach Teneriffa und erhalte dort die Möglichkeit an dem „Online Marketing Expert Course“ teilzunehmen. Neben Theoriestunden arbeite ich vormittags in einer Firma und kann dort mein Wissen anwenden und nachmittags beginnt die Projektarbeit in der Sprachschule. Das Programm heißt „SEOintheSUN“ – wenn das mal nicht vielversprechend klingt. Doch bevor ich mich entspannt in den Flieger setzen kann (wohl eher nicht), heißt es natürlich Koffer packen und dabei nicht die 20 Kilo überschreiten und am besten JA nichts vergessen. Doch was muss denn alles mit? – Ich liebe Listen (auch wenn ich sie nicht immer konsequent nutze – aber ich liebe Listen).

 

Der Aufbau meiner Liste – was benötige ich für 3 Monate?

Bevor ich mich ran gesetzt habe, checkte ich zu erst, welche Sachen bereits in meinem Zimmer/Wohnung vorhanden sind und danach ging es auch schon los.

Nachdem ich zu erst im Netz nach Listen geschaut habe, ich aber leider keine passende gefunden habe, erstellte ich meine Eigene. Ich bin in Gedanken jeden einzelnen Raum, von unserer Wohnung durchgegangen und hab überlegt, was ich alles nutze und welche Dinge ich gebrauchen könnte.

 

Erste Idee: eine Reiseliste nach Räumen

Nachdem ich durch jeden Raum (gedanklich) gegangen bin, hab ich mir als Nächstes alles aufgelistet, was ich alles bei routinierten Abläufen pro Tag verwende. Angefangen mit dem Zähne putzen, Duschen, Haare waschen, Anziehen und so weiter. (am Laptop sitzen, Fotos machen,..)

 

Zweite Idee: eine Reiselite nach täglichen / regelmäßigen Abläufen

Danach habe ich natürlich alle Dopplungen entfernt und ta ta … meine Reiseliste.

 

Koffer packen – mit System oder wild durcheinander?

Zu erst habe ich alle Kleidungsstücke, technischen Geräte, Kosmetikutensilien und einfach alles, was auf meiner Liste steht, zusammen gesucht und auf einen Platz gelegt. Das war glaub ich auch der zeitintensivste Teil. Denn gerade bei den Klamotten, habe ich gleich immer probiert wie die Hose mit dem und dem Oberteil zusammenpasst und dabei ging doch etwas mehr Zeit als geplant vorüber.

Bei dem Akt (ja es ist wirklich ein Akt) des Koffer Packens an sich, bin ich am Anfang noch sehr systematisch, doch zum Schluss hin, wird es immer wilder und chaotischer, Hauptsache ist, dass ich einfach nur noch alles reinbekomme.  Nachdem ich alle Sachen drinnen hatte und den Koffer nach langem Drücken und Ziehen zu hatte, ging es auf die Waage.  – Prima 23,9 Kilo – das sind leider fast 4 Kilo zu viel. Also alles wieder Retoure. Koffer öffnen und schauen, welche Kleidungsstücke oder kosmetischen Artikel ich entbehren könnte.  Letztendlich habe ich meinen Koffer noch einmal komplett entleert und wieder von vorn begonnen.

Zum Glück gibt es aber auch noch das Handgepäck.

Hinzu fliege ich mit Condor und habe 6 Kilo für das Handgepäck. Von den Flüssigkeiten darf ich max .1 Liter in 100 ml Abpackungen mitnehmen. Das ist wunderbar, denn gerade die Nagellacke sind ja immer extrem schwer und auch meine Creme in Glas und die Parfümflaschen kommen somit alle in Handgepäck. Super!

 

Informationen zum Land einholen.

Bisher war ich auf Mallorca, Malta und in Madrid und London, doch das waren auch dann auch schon meine Flugerlebnisse. Ich würde von daher auch noch nicht von Routine sprechen.  Da meine Ohren sehr sensibel sind und mein Gleichgewichtsorgan ebenfalls sehr anfällig ist, habe ich mir ganz viele BOMBOMS zum Druckausgleich besorgt und ich möchte gern am Fenster sitzen, da ich da immer schauen kann, wo wir sind, ein kleiner Tick von mir.  Doch zurück zu Teneriffa. Die meisten Infos habe ich von Freunden erhalten. Es soll warm sein und herrlich grüne Landschaften geben. Der Strand soll eher dunkelgrau sein, da diese Insel vulkanischen Ursprungs ist. Die Preise sind ähnlich unserer, obwohl die Mehrwertsteuer zwar geringer ist, aber dadurch, dass es eine Insel ist, sind natürlich die Preise an sich höher.  Zugegeben lasse ich mich einfach überraschen und freue mich riesig!

 

Fremdsprachen auffrischen.

Zum Glück ist die Seminar- und Arbeitssprache Englisch.  Da viele Begriffe im Online Marketing bereits englische Wörter sind, ist der Einstieg hoffentlich nicht so schwer. Als ich auf Malta war, fiel mir das Sprechen sehr leicht. Am Anfang war es noch etwas holprig, aber zum Schluss wurde es immer besser. Ich habe viele Tipps bekommen und auch bei Fehlern oder anderen grammatischen Problemchen, wussten sie was ich wollte J zusätzlich zu unserem Theoriestunden haben wir jede Woche Spanischunterricht.  Darauf freue ich mich besonders – vielleicht bleibt diesmal mehr hängen, als bei meinen letzten 3 Versuchen. Ich bin guter Dinge!

 

Die letzten Tage verbringe ich bei meiner Familie in meiner Heimat im Erzgebirge. Auf meiner Fahrt hierher ist bei meinem Koffer, aus unbekannten Gründen (vielleicht wiegt er doch mehr als 20 Kilo), ein Rädl’chen kaputt gegangen, das heißt, ich packe meinen Koffer erneut aus und lasse ihn reparieren.

Wie bereitet ihr euch auf eine längere Reise vor? Habt ihr auch Listen oder packt ihr nach Gedanken und seit eher spontan?

 

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